Hier findet ihr nun alle (von mir übersetzten, daher auch keine Garantie auf Richtigkeit ;)) Kapitel.

Genaugenommen: Kapitel 1 - Kapitel 15

Wenn ihr Verbesserungsvorschläge/Fehler habt/findet, dann raus damit!
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Donnerstag, 28. Februar 2008

1. Das Eingreifen in Gallien

1. Gallien und seine Bewohner

(1) Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur.

(1) Ganz Gallien ist in 3 Teile geteilt, von denen einen die Belgier bewohnen, den anderen die Aquitaner, den dritten, die, die in ihrer eigenen Sprache Kelten, von uns Gallier genannt werden.

(2) Hi omnes lingua, institutis, legibus inter se differunt.

(2) Diese unterscheiden sich alle in Sprache, Einrichtungen und Gesetze.

(3) Gallos ab Aquitanis Garunna flumen, a Belgis Matrona et Sequana dividit.

(3) Der Fluss “Garunna“ trennt die Gallier von den Aquitanern, die “Matrona“ und “Sequana“ von den Belgiern.

(4) Horum omnium fortissimi sunt Belgae, propterea quod a cultu atque humanitate provinciae longissime absunt, minimeque ad eos mercatores saepe commeant atque ea quae ad effeminandos animos pertinent important, proximique sunt Germanis, qui trans Rhenum incolunt, quibuscum continenter bellum gerunt.

(4) Von diesen allen sind die Belgier die tapfersten, deswegen weil sie am weitesten von der Lebensweise und Bildung der Provinzen entfernt sind und sehr selten Kaufleute zu ihnen kommen und dies, was zur Verweichlichung der Gemüter führt, einführen und in der Nähe der Germanen sind, welche jenseits des Rheins wohnen, mit denen sie regelmäßig Krieg führen.

(5) Qua de causa Helvetii quoque reliquos Gallos virtute praecedunt, quod fere cotidianis proeliis cum Germanis contendunt, cum aut suis finibus eos prohibent aut ipsi in eorum finibus bellum gerunt.

(5) Aus diesem Grund übertreffen die Helvetier auch die übrigen Gallier an Tapferkeit, weil sie sich fast täglich in Schlachten mit den Germanen behaupten, weil sie entweder diese von ihren Grenzen fernhalten, oder selbst in deren Gebiete Krieg führen.